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Der Tag, Dein Freund - Band 2

Bildzoom Geistige Hilfen für den Tag

Jeder Tag schenkt uns eine Fülle von Möglichkeiten. Sie zu erkennen und wahrzunehmen heißt, wahrhaft zu leben. Jeder Band enthält Geistige Hilfen für den Morgen, den Mittag und den Abend, jeweils für einen Monat. Inhalt: Suche in allem das Gute, und du wirst es finden - Wer selbstlos gibt, wird empfangen - Der tiefe Dank an Gott bringt Seine Kraft zum Fließen - Vieles kann sich wandeln, wenn du bereit bist, dich zu ändern - Nimm das Ruder deines Lebens fest in die Hand. Erlange innere Größe - Mache mit Gottes Hilfe das Bestmögliche aus deinem Leben.


240 Seiten, gebunden
Format 11 x 15 cm

ISBN: 978-3-89201-008-1

Leseprobe: Der Tag, Dein Freund - Band 2

Inhaltsverzeichnis: Der Tag, Dein Freund - Band 2
 

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INHALTSVERZEICHNIS


1. Woche Montag: Mache Gott, deinem himmlischen Vater, eine Freude Dienstag: Suche in allem das Gute, und du wirst es finden Mittwoch: Wer selbstlos gibt, wird empfangen Donnerstag: Der Tag, dein Freund, spricht zu dir. Sei wachsam Freitag: Der tiefe Dank an Gott bringt Seine Kraft zum Fließen Samstag: Güte, Verständnis, selbstlose Liebe - was du gibst, kommt wieder auf dich zurück Sonntag: Vieles kann sich wandeln, wenn du bereit bist, dich zu ändern

2. Woche Montag: Deine morgendlichen Gebetsgedanken sind dir Wegweiser und Begleiter durch den Tag Dienstag: Die Tagesenergie bringt viele Möglichkeiten, einiges zum Positiven zu verändern Mittwoch: Wir selbst bestimmen »Himmel« oder »Hölle« in uns Donnerstag: Nimm das Ruder deines Lebens fest in die Hand. Erlange innere Größe Freitag: Christus möchte dich glücklich machen Samstag: Dein innerer Frohsinn, die Herzenswärme, erweckt in deinem Nächsten Kraft und Zuversicht Sonntag: Schwimme gegen den Strom, und gelange zur Quelle

3. Woche Montag: Ausgewogenheit, frischer Mut und Schaffensenergie durch Überwindung des Unguten Dienstag: Eine aufrechte und aufrichtige Haltung bewirkt Dankbarkeit, innere Freude und Gemeinsamkeit Mittwoch: Wer immer wieder auf den eigenen Prüfstand geht, der wird mit Christus siegen Donnerstag: Aufwertung durch Mitmenschen - was bringt dir das? Freitag: Du und ich sind Kinder aus der Liebe-Wiege Gottes Samstag: Glücklich sein heißt, den Nächsten glücklich machen Sonntag: Sonntag - ein Tag der Besinnung und Verinnerlichung

4. Woche Montag: Drängende Urlaubswünsche - was steht dahinter? Dienstag: Energie heischen von Mitmenschen - oder Energie empfangen von Gott? Mittwoch: "Den Tag leben" oder gelebt werden? Donnerstag: Erschließe in dir die Gegenwart - höre, was die Stimme deines Tages zu dir spricht Freitag: Erkenne in den schicksalsträchtigen Zügen deines Lebens die Chance zur Wende Samstag: Mache mit Gottes Hilfe das Bestmögliche aus deinem Leben Sonntag: Positive Gedanken machen Unmögliches möglich


LESEPROBE

Die Tage am Wochenende haben meist andere Rhythmen und andere Zyklen als die Wochentage - je nachdem, wie wir es mit uns selbst halten. Bleiben wir über das Wochenende weitgehend allein, haben also kaum Kontakt mit unseren Mitmenschen, dann sind wir auch mit unseren Gedanken allein, so daß wir, ohne Störung von außen, uns selbst sehr gut beobachten könnten.
Sind wir am Samstag nicht berufstätig, so ist gerade der Samstagmorgen ein Ruhepol. Die Zeit drängt uns nicht, dies oder jenes tun zu müssen oder am Morgen pünktlich am Arbeitsplatz zu sein. Infolgedessen hat der Samstagmorgen ganz andere Gedanken als der Morgen an Wochentagen. Du bist erwacht und denkst.

Was denkst du heute am Samstagmorgen? Das ist ausschlaggebend für die weiteren Stunden dieses Tages oder gar für das ganze Wochenende. Plagen dich schon Gedanken bezüglich deiner Nächsten? Kamst du in der zur Neige gehenden Woche mit deinen Kollegen oder Kolleginnen nicht zurecht? Oder gab es im Freundes- oder Familienkreis Zwistigkeiten? Oder bist du mit der Verwandtschaft uneins?
Für unseren Ärger, unseren Groll, unsere Unzufriedenheiten, unseren Zorn sind letztlich doch immer unsere Mitmenschen der Anlaß. Sind sie aber deswegen auch die Schuldigen?

Bevor du dich zum Morgengebet hinsetzt, denke über folgende Worte nach. Vielleicht helfen sie dir, den Unmut über den Nächsten zu überwinden:

Wer sich bemüht, seinen Nächsten zu verstehen, der macht sich zugleich selbst für seine Nächsten verständlicher.
Oder:
Wer in seinem Nächsten das Gute bejaht, erweckt es in sich selbst. Das ist dann auch sein Leben.

Lieber Bruder, liebe Schwester, jeder von uns möchte glücklich sein. Doch das Glück zieht erst dann in unser Herz, wenn wir unseren Nächsten im Herzen aufnehmen. Das Glück, nach dem wir streben, hängt von uns selbst ab, von der Art unseres Fühlens, Denkens, Redens und Handelns. Glücklich sein heißt, den Nächsten glücklich machen - nicht mit vielen Geschenken, sondern mit ehrlichen, gotterfüllten Gedanken, Worten, Gesten oder Handlungen.

Wenn du möchtest, prüfe deine Gedanken an diesen Aussagen, und bereinige in Gedanken, was zu bereinigen ist. Dann wirst du von deinen Gedanken frei und im Herzen glücklich. Aus dem glücklichen Herzen fließt ein glückliches Dankgebet, das dir dann auch einen glücklichen Tag beschert.
Bist du heute mit deinen Gedanken allein, dann wirst du dich immer tiefer erkennen. Kommst du mit deinen Mitmenschen zusammen, die deine Brüder und Schwestern sind, dann denke daran: Lerne deinen Nächsten zu verstehen, dann wirst du dich auch für deine Mitmenschen, deine Brüder und Schwestern, verständlicher machen. Denn was aus dem Herzen fließt, geht wieder in das Herz des Nächsten ein.
Lieber Bruder, liebe Schwester, vielleicht magst du dir vornehmen, dich heute des öfteren an folgende Lebensweisheit zu erinnern:

Wer in seinem Nächsten das Gute bejaht, erweckt es in sich selbst.
Versuche es. So du es übst, wird es dir nach und nach immer mehr gelingen, und es wird dich glücklich machen.
Deine Brüder und Schwestern, die Urchristen im Universellen Leben, wünschen dir einen glücklichen Samstag.

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