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Was du denkst und sprichst
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wie du speist und was du isst, zeigt, wer du bist Was die Seele an Positivem und Negativem in sich trägt, das zeigt der Mensch im Äußeren: in seinem Denken und Sprechen, in seiner Gestik und Mimik, beim Speisen, in der Gestaltung seiner Kleidung, seiner Wohnung – in seinem gesamten Leben. Deshalb: Erkenne dich in deinen Lebensäußerungen. Werde zum Umgestalter deines Lebens. |
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136 Seiten, kartoniert ISBN 978-3-89201-304-4 |
Leseproben: Was du denkst und sprichst Inhaltsverzeichnis: Was du denkst und sprichst |
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INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort
Was Du denkst und sprichst, zeigt, wer Du bist
Das Bewußtsein, Gott, ist ewig seiend
Gott ist Liebe
Was der Mensch also denkt und spricht, das ist er
Alles ist Strahlung
Was du bist, das zeichnet dich
Die allmächtige Kraft, Gott, gibt
Wie Du speist und was Du ißt, zeigt, wer Du bist
Einleitung
Der Erleuchtete erkennt dich
Die hohe Ethik und Moral prägen den Charakter, das Wesen des geistigen Menschen
Gott ist Allharmonie
Gott, die Allharmonie, ist ein vorgegebener, ewiger Rhythmus, sie ist Symphonie und Klang
Die Allharmonie ist ein Aspekt selbstloser Liebe
Die Fülle aus Gott, das universelle, reine Leben, ist höchste Symphonie
Der menschliche Körper ist die komprimierte Ausstrahlung der Seele
Jeder zeigt also bewußt oder unbewußt, wer er ist
Das unpersönliche Leben ist keine Darstellung, sondern Intelligenz
Die göttliche Intelligenz im Menschen ist also der göttliche Logos, der um alle Dinge weiß, der alles in allem ist
Menschen des Geistes sind zielstrebig. Was sie tun, erfüllen sie in Harmonie
Das Gesetz, Gott, ist Klang, Melodie, ist die Allharmonie, Gott
Alles ist Klang, alles ist Symphonie
Wie der Mensch also denkt und lebt, so klingt er
Da alles Klang ist, so ist auch die Nahrungsaufnahme Klang, also Melodie
Die Tischsitten der geistig Erwachten sind gepflegt, jedoch nicht übertrieben
Menschen des Geistes sehen in den Tieren ihre Übernächsten
Die Essenz der Gesamtheit ist in jeder Seele enthalten und in allen Seinsformen
Alles, was lebt, ist der Ausdruck der Schöpferkraft, ist Gott, ist Einheit, ist Leben
Wer in Gott lebt, weiß um seine Göttlichkeit, um seine Existenz als göttliches Wesen
Im Gesetz von Ursache und Wirkung, im Kausalgesetz, bestehen die Evolutionsgesetze
Das Vertrauen in Ehe und Partnerschaft ist die Basis zur selbstlosen Liebe
Jeder Mensch zeigt, wer er ist, der geistige und der Weltmensch
Was der weltbezogene Mensch zu seinem Selbstzweck, als Stütze und Echo braucht, sind Menschen seines Charakters
Je feiner die Strahlung eines Menschen ist, um so reiner ist seine Seele
Menschen mit wenig geistiger Beweglichkeit sind auch körperlich unbeweglich und in ihrem Denken unflexibel
Menschen des Geistes sind Überwinder ihrer niederen Gedanken
Die Ideale und Werte von Menschen auf höheren Bewußtseinsebenen sind die Prinzipien geistiger Ethik und Moral. Sie begegnen den Lebensformen so, wie sie wünschen, daß ihr Nächster ihnen begegne
Anhang
LESEPROBE
Alles ist Strahlung
Der Mensch also strahlt seine eigene Empfindungs-, Denk- und Handlungsweise aus.
Du bist also deine Empfindung, du selbst bist dein Wort und deine Handlung.
Dein Körper und deine Seele strahlen aus, was du bist.
Du bist ein Gedankenkörper. Du bist eine eigene Gedankenwelt.
Du hast sie in dir, an dir, um dich.
Du strahlst aus, wer du bist.
Du selbst zeichnest beständig dein Wesen — deutlich erkennbar für deinen Nächsten, der nahe dem Allbewußtsein lebt.
Egoistische Empfindungen und Gedanken sind niemals göttliche Empfindungen und Gedanken.
Hartherzige, brutale Worte entströmen niemals der göttlichen, selbstlosen Liebe, der inneren Harmonie und dem göttlichen Frieden.
Die Hartherzigkeit hat sich der Mensch selbst auferlegt durch falsches Empfinden, Denken und Sprechen.
Jede Abweichung vom selbstlosen, ewigen Gesetz der Liebe ist Ichbezogenheit.
Das menschliche Ich bezieht sich nur auf die menschlichen Wünsche und die menschlichen Belange.
Wer nur an sich denkt, ist in seine Gedankenwelt eingesponnen, in sein niederes Ich.
Das egoistische Denken und Leben prägt den Menschen, es ist die Struktur seines Körpers. Eine grobe, derbe Struktur kann nur wieder derbe Worte, hartherzige Empfindungen und ichbezogene Gedanken ausstrahlen, eben das, was im Menschen, in der Seele liegt und wirkt, was der Mensch selbst hineinempfunden, hineingedacht und hineingesprochen hat.
Was du bist, das zeichnet dich
Eine feine Körperstruktur weist edle Züge auf, der Mensch hat ein edles, selbstloses Gebaren. Sein Körperrhythmus ist harmonisch und ausgewogen. Das zeigt sich in seinen harmonischen Gebärden. Sein ganzes Wesen strahlt eine innere Symphonie göttlichen Friedens und tiefer Stille aus. Was auch dieser Mensch vollbringt, er vollzieht es in Leichtigkeit und Beschwingtheit, weil er fern von seinem niederen Ich ist. Er kennt und lebt sein wahres Selbst.
Was er auch betastet und in die Hand nimmt, sein Tun ist getragen von innerer Harmonie.
Sein ganzes Wesen ist ausgewogen. Das Verhalten eines solchen Menschen zeugt von hoher Gesinnung, sein Körper ist ausgewogen, seine Gesichtszüge sind schön.
Seine Empfindungs- und Gedankenwelt ist rein, weil sein Inneres rein geworden ist.
Seine Worte sind selbstlos, nicht verletzend, sondern getragen von der selbstlosen Liebe.
Alles, was ein solch edler Mensch vollbringt, vollzieht er von innen heraus, weil sein Wesen edel und gut ist. Sein Leben ist geordnet und seine Gesinnung untadelig: er ist moralisch einwandfrei. Die Empfindungs- und Gedankenwelt des Menschen ist also seine Ausstrahlung, sie ist seine Struktur.
Wer sich selbst erkennt, der erkennt auch seinen Nächsten. Wer nur in der irdischen Empfindungs- und Gedankenwelt lebt, der ist ichbezogen und nicht allbewußt, gottbezogen. Er wird seinen Nächsten niemals kennen, weil er sich selbst nicht kennt. Menschen, die viel über sich selbst nachdenken, deren Gedankenwelt im Besitz- und Wunschdenken verhaftet ist, die nur daran denken, wie sie ihren Besitz vermehren, ihre Wünsche erfüllen können, sind ichbezogen, sie werden hartherzig.
Die Hartherzigkeit des persönlichen Ichs wirkt sich auch in ihren Worten, ihrer Redeweise, ihren Gesten, in ihrem ganzen Gehabe und Gebaren aus.
Mensch, willst du dich selbst erkennen, dann beobachte dich, was du empfindest und denkst, wie du sprichst.
Sind deine Worte grob, verwendest du unschöne Worte und Kraftausdrücke, so erkennst du darin dein Wesen. Du erkennst dich also selbst. Deine Struktur ist derb. So, wie sie ist, ist auch deine Seele beschaffen: überlagert von Ichdenken und eitlem Wahn.
Ist der Mensch bestimmend, so möge er seine Worte überprüfen, wie er die Bestimmtheit ausdrückt, ob darin die Toleranz oder die Intoleranz mitschwingt.
Erkenne dich, o Mensch, darin, wie du auf deinen Nächsten zugehst: Akzeptierst du deine Mitmenschen, tolerierst du sie oder lehnst du sie ab? Unterbindest du jede Möglichkeit der Kommunikation? Überprüfe dich also, denn darin erkennst du dich selbst und weißt, wer du bist.
Bist du mit deinem Nächsten, deinem Nachbarn, mit deinen Arbeitskollegen uneins, prüfe dich, worin die Unstimmigkeit besteht. Nicht der Nachbar, nicht der Arbeitskollege ist das, wofür du ihn hältst, sondern du selbst bist es, sofern du ihn immer wieder kritisierst und dich über sein Reden und Handeln erregst. Du siehst in ihm nur das, was du entweder selbst noch an dir hast oder was du dir gerne aneignen möchtest, das du nicht besitzt.
Was du über deinen Nächsten denkst, wie du von ihm sprichst, sagt, wer du bist. Dein Nächster ist dein eigener Spiegel.
Mißfallen dir die Eigenschaften und die Gebärden deines Nächsten, seine Rede und sein Handeln, seine Mimik, seine disharmonische und herausfordernde Redeweise und du erregst dich darüber, dann prüfe dich, warum dich dein Nächster erregt. Erkenne dich in deiner Erregung, denn in dir liegt Gleiches oder Ähnliches vor!
Auch Schuldgefühle deinem Nächsten gegenüber, Besitzansprüche oder Neid können die Erregung in dir auslösen.
Was du im Augenblick des Zusammentreffens mit deinem Nächsten denkst, muß nicht die Ursache sein. Der Gedanke kann nur ein Nebenzweig der Ursache sein, die tiefer in dir liegt.
Erforsche dich, übergib dich dem ewigen Gesetz und werde frei von dir selbst, von deinem niederen Ich.
Bist du also über deinen Nächsten ungehalten oder gar erregt, dann hat dich dein Nächster mit seiner Gestik, Mimik, Redeweise und dergleichen getroffen. Er hat in dir eine Entsprechung angeregt, ein Energiefeld zum Schwingen gebracht, das in dir gleiche Empfindungen und Gedanken, also Resonanzen ausgelöst hat.
Erregst du dich z.B. über das Mienenspiel deines Nächsten, dann kannst du sicher sein, daß er eine Entsprechung in dir zum Schwingen gebracht hat. Überprüfe dich, ob du dich von ihm durchschaut fühlst, daß er eventuell das erkannt und aufgedeckt hat, was du verbergen, also nicht preisgeben möchtest.
Oder du neidest ihm seine Wesensart oder seine Charaktereigenschaften, da er etwas an sich hat, das du nicht hast, das du jedoch gerne besitzen möchtest: Überprüfe in diesem Falle nicht nur deine Gedanken oder Redeweisen, sondern gehe tiefer. Deine Empfindungswelt sagt dir mehr als dein Gedanke und dein Wort.
Auf vielfältige Art und Weise kann der Mensch sich selbst erkennen. Jede Erregung über deinen Nächsten, auch jede Unannehmlichkeit zeigt, daß in dir Gleiches oder Ähnliches vorliegt oder daß du deinem Nächsten das neidest, was du nicht besitzt.
Erregst du dich z.B. über die Redeweise eines Menschen, über die Härte seiner Worte, über die eventuell disharmonische Ausstrahlung seines Wesens, dann mußt du dich fragen: Was wurde in dir selbst angesprochen? Sicherlich Gleiches oder Verwandtes!
Erwartest du z.B. von deinem Nächsten mehr Liebe, dann frage dich, warum. Würdest du selbst genügend ausstrahlende, selbstlose Liebe haben, dann würdest du sie verströmen, ohne zu fragen und darüber nachzusinnen, warum dein Nächster zu wenig Liebe hat. Du mußt dir also selbst eingestehen, daß du zu wenig Liebe hast, wenn du von der mangelnden Liebe deines Nächsten sprichst.
