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Reinkarnation

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Reinkarnation - Eine Gnadengabe des Lebens
Wohin Geht die Reise meiner Seele?

Wo ist unsere Heimat? Sind wir in dieser Welt zu Hause? Oder sind wir nur auf der Durchreise, als mehr oder weniger geduldeter Gast? Ist die sichtbare Materie der Urgrund, der uns trägt - oder stammen wir woanders her?
Immer schon kreisen Gefühle und Ahnungen der Menschen um die Frage nach dem Woher und Wohin, dem Warum und Wofür. Selten jedoch wurden sie in solcher Klarheit und Eindeutigkeit beantwortet wie durch Gabriele, die Lehrprophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit.
Ob es Reinkarnation, also die Möglichkeit der Wiedergeburt oder Wiederverkörperung, gibt oder nicht, ist kein Thema für esoterische Zirkel. Die Verdrängung dieses uralten, auch im frühen Christentum noch lebendigen Menschheitswissens durch die entstehende Machtkirche hatte fatale Folgen für die gesamte Geschichte der Menschheit bis heute. Um so wichtiger bleibt es, die Chance zu erfassen und zu nützen, die uns dieses Wissen bietet, sobald wir es in die Tat umsetzen. Die Gnade Gottes macht es möglich!

96 Seiten, kartoniert

ISBN: 978-3-89201-273-3



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Inhaltsverzeichnis

Zur Einführung ... 7
Das Leben, das ich selbst gewählt ... 11

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? ... 13

Reinkarnation – Urwissen der Menschheit ... 15

Die Verfälschung der Bibel und ihre Folgen ... 17

Reinkarnation in der Bibel ... 21

Der Bannfluch gegen Origenes ... 25

Die Folgen der Leugnung der Reinkarnation ... 30

Reinkarnation – ein „Automatismus“? ... 36

Der Geist Gottes wohnt in jedem Menschen ... 38

Die Natur gibt uns ein Beispiel ... 41

Sind wir Marionetten eines grausamen Gottes? ... 43

Woher kommt die Seele wirklich? ... 47

Freiheit heißt Verantwortung ... 49

Die Verantwortung der Eltern ... 53

Menschen begegnen sich nicht zufällig .... 56

Gott ist nicht schuld! ... 58

Was mich am Nächsten erregt, liegt meist auch in mir selbst ... 63

Warum greift Gott nicht ein? ... 68

Gott schenkt Freiheit – die Kirche lehrt das „Muß“ ... 72

Wohin geht die Seele? ... 74

Wie kommen wir heraus aus dem Rad der Wiedergeburt? ... 81

Was bewirkte Christus mit Seiner Erlösertat? ... 88
Anhang ... 89


Leseprobe:

Reinkarnation – Urwissen der Menschheit

Der Glaube an die Wiedergeburt ist so alt wie die Menschheit. Er gehört – nach dem Psychologen C.G. Jung – zu den „Archetypen“ des Menschheitswissens. Mehr als die Hälfte der Menschheit hält das Gesetz von Ursache und Wirkung und den Gedanken, dass man sich mehrmals einverleiben kann, für eine völlig natürliche Sache. Er ist in allen Kulturkreisen zu finden keineswegs nur im Osten, also z.B. im Buddhismus und Hinduismus, wie viele meinen. Die sogenannten christlichen Kirchen verurteilen die Reinkarnation als östliche Lehre nehmen andererseits aber die Meditationstechniken der östlichen Religionen und speisen sie in ihre Institution ein. Daran wird deutlich: Die Kirche hat kein Rückgrat.

Sie liegt außerdem mit ihrer Behauptung falsch. Der Gedanke der Reinkarnation war Teil der griechischen Philosophie, bei Pythagoras, bei Platon; er war in Ägypten vorhanden, und es gab und gibt auch immer wieder große Geister und Dichter und Denker, die selbstverständlich davon ausgehen, dass wir öfters auf Erden leben dürfen, um uns zu läutern. Zur Zeit Jesu war der Reinkarnationsgedanke auch im jüdischen Volksglauben zu finden ...



Die Verfälschung der Bibel und ihre Folgen

Die entstehende Machtkirche, die Jesus von Nazareth nicht gegründet hat, begann erstmals gegen Ende des 2. Jahrhunderts damit, bestimmte Texte anderen vorzuziehen. Erst Ende des 4. Jahrhunderts wurde dieser Prozess der gezielten Auswahl (Kanonisierung) abgeschlossen.

Im Jahre 383 erhielt Hieronymus (345-420), der Bibelschreiber, den Auftrag von Papst Damasus I., einen einheitlichen lateinischen Bibeltext zu erstellen. Es entstand die sogenannte Vulgata, die lateinische Bibel, die bis heute dem allzu leichtgläubigen Volk als fehlerloses Wort Gottes „verkauft“ wird. Hieronymus hatte jedoch alles andere als eine einheitliche Textgrundlage. Man kennt derzeit ca. 4860 griechische Handschriften des Neuen Testamentes, von denen keine zwei im Text übereinstimmen. Theologen zählen heute ca. 100.000 verschiedene Varianten. Hieronymus, der bei seiner Arbeit etwa 3500 Stellen in den Evangelien änderte, schrieb damals an den Papst: „Wird sich auch nur einer finden, der mich nicht ... lauthals einen Fälscher und Religionsfrevler schilt, weil ich die Kühnheit besaß, einiges in den alten Büchern, den Evangelien, zuzufügen, abzuändern oder wegzulassen?“
Doch was ließ er weg, was fügte er hinzu? Und was änderte er ab? Man muss davon ausgehen, daß Hieronymus – einerseits unter dem Druck seines Auftraggebers, des Papstes, andererseits in dem Bestreben, diesem zu gefallen und in der Kurie weiter Karriere zu machen – vieles von der Lehre der frühen Christen, das noch bis zum 4. Jahrhundert weit verbreitet war und von dem auch Hieronymus wusste, unterschlug. Es geht vor allem um das Wissen von der Reinkarnation und der Präexistenz der Seele. Hieronymus wusste sehr wohl, dass die Wiederverkörperung Bestandteil der frühchristlichen Lehre war. In einem Brief schreibt er über den frühchristlichen Weisheitslehrer Origenes (185-254), daß nach dessen Lehre die Seele des Menschen „ihren Körper wechselt“. (Epistula 16) Und in einem anderen Brief findet sich die Aussage: „Die Lehre von der Wiederkehr wurde seit den allerersten Zeiten ... verkündet als ein überlieferter Glaube“. 3)



Menschen begegnen sich nicht zufällig

Was für die Beziehung zwischen Eltern und Kindern gilt, lässt sich auf das Verhältnis unter allen Menschen übertragen, die sich in dieser Inkarnation auf der Erde begegnen. Das ist ohne Zweifel ein ganz wesentlicher Aspekt der Reinkarnation: Wir treffen nicht zufällig am Arbeitsplatz, im Wohnhaus, im Sportverein ... mit bestimmten Mitmenschen zusammen. Wir haben nicht zufällig mit unserem Nachbarn Streit oder kommen mit diesem oder jenem unserer Kollegen besser oder schlechter aus. Wir begegnen uns möglicherweise jetzt erneut, um die Gelegenheit wahrzunehmen, unerledigte Aufgaben aus früheren Inkarnationen aufzuarbeiten. Wie? Indem wir unsere Mitmenschen ernst nehmen, z.B. einander zuhören, und, vor allem, indem wir uns gegenseitig verzeihen.

Allein schon, wenn ich die Möglichkeit in Betracht ziehe, dass eine besondere Antipathie gegen irgendjemanden vielleicht nicht auf dessen „unangenehmes“ Verhalten zurückzuführen ist, sondern eventuell in mir aufgrund früherer Antipathien bereits angelegt ist, so gibt mir das die Chance, leichter mit meinem Nächsten Frieden zu schließen und besser mit ihm auszukommen. Je konsequenter ich meinen eigenen Anteil an den Geschehnissen suche, desto eher wird mir im Laufe der Zeit klar: Im Grunde genommen habe ich die Spur für vieles, das mir hier auf Erden begegnet, in einer früheren Inkarnation bereits selbst gelegt. Es muss sich dabei nicht um genau dieselbe Situation handeln, aber es können ähnliche negative Verhaltensweisen gewesen sein, mit denen ich anderen etwas zugefügt habe, die jetzt wieder auf mich zukommen.

Das gilt im übertragenen Sinne für ganze Völker oder Stämme, die aufeinandertreffen ...


Weitere Inhalte:
Das Leben, das ich selbst gewählt / Woher kommen wir? Wohin gehen wir? / Reinkarnation – Urwissen der Menschheit / Die Verfälschung der Bibel und ihre Folgen / Reinkarnation in der Bibel / Der Bannfluch gegen Origenes / Die Folgen der Leugnung der Reinkarnation / Reinkarnation – ein „Automatismus“? / Der Geist Gottes wohnt in jedem Menschen / Die Natur gibt uns ein Beispiel / Sind wir Marionetten eines grausamen Gottes? / Gibt es eine Seelenwanderung? Woher kommt die Seele wirklich? / Freiheit heißt Verantwortung / Die Verantwortung der Eltern / Menschen begegnen sich nicht zufällig / Gott ist nicht schuld! / Was mich am Nächsten erregt, liegt meist auch in mir selbst / Warum greift Gott nicht ein? / Gott schenkt Freiheit – die Kirche lehrt das „Muß“ / Wohin geht die Seele? / Wie kommen wir heraus aus dem Rad der Wiedergeburt? / Was bewirkte Christus mit Seiner Erlösertat?

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