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Pflücke das Leben - sei glücklich

Bildzoom Das Leben zu pflücken heißt zunächst, das Leben zu finden.

Dann erst können wir zu leben beginnen. Durch Übungen mit den Sinnen gewinnen Sie Erfahrung, was es heißt: Pflücke das Leben. Aus den Gruppengesprächen mit Gabriele: "Einer hilft dem anderen".


32 Seiten, Broschüre

ISBN 978-3-89201-133-0

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Leseprobe: Pflücke das Leben - sei glücklich
 

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LESEPROBE

Da unser Thema sich auch mit dem Glück befaßt, möchten wir kurz auf die Worte „sei glücklich“ eingehen.
Mit dem Glücklichsein ist es so eine Sache. Wie oft sagen wir „ich bin glücklich“ – dann, wenn wir z.B. verliebt sind oder wenn uns etwas geglückt ist, das uns Vorteile bringt, und vieles mehr. Wie schnell jedoch schwindet de Rausch dieses Glücklichseins. Nach dem kurz oder länger andauernden „Höhenflug“ fallen wir meist tiefer, als wir vorher schon waren.
Wir haben das äußere Glück genossen, haben es zu unserer persönlichen Angelegenheit gemacht; wir haben etwas erreicht, uns ist etwas geglückt. Betrachten wir es aus der Distanz, so erkennen wir: Dieses äußere Glücksgefühl ist nichts anderes als ein Nervenkitzel, den wir als Glück oder als das Glücklichsein bezeichnen. Früher oder später bekommt dieses „Glück“ eine Schieflage. Was ist dann? Suchen wir dann nach einem anderen „Glücksmoment“? Oder besinnen wir uns und erkennen, daß alles, was wir einzig für unser persönliches Dasein wollen, Fangseile unseres Egos sind? Daraus ergeben sich Unzufriedenheit, Unglücklichsein, Ängste, Selbstzweifel und nicht zuletzt Depressionen, die immer wieder einmal den hauch von Selbstzerstörung tragen, dann, wenn es z.B. heißt: „Ich will nicht mehr leben.“ Im Klartext müßte das heißen: „Ich will nicht mehr da sein.“

Das Leben kennt keinen Stillstand. Irgendwann müssen wir lernen, unser göttliches Erbe, das Leben, anzunehmen und danach zu streben, um zum Leben zu finden und glücklich zu sein.
Mit den folgenden Übungen lernen wir, zu ergründen, daß ausnahmslos in allem, was wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen, das unpersönliche Leben it.
Machen wir uns bewußt, daß wir das, was wir im Kopf, also im Gehirn, kurz, eventuell beiläufig, registrieren, gleich oder bald wieder vergessen. Weil jede Information, die wir über unsere Sinne aufnehmen, Energie ist, die nicht verlorengeht, wird diese dennoch von unserem Ober- und Unterbewußtsein aufgenommen.
Wir vergessen; was bedeutet, daß wir die Information gleichsam in einer „Schublade“ unseres Unterbewußtseins ablegen. Das Unterbewußtsein ist jedoch ein Teil von uns, dem Menschen. Was dort liegt, muß irgendwann einmal gehoben und von uns bearbeitet werden.

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